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Steiermark Suite - klicken für größeres Bild
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Steiermark Suite - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Steiermark Suite
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Suite
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 2121
Erscheinungsjahr 2010
Verkaufspreis 149,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Andraschek, Siegmund
Schwierigkeitsgrad 4
Selbstwahlliste-Grad A3 (Einstufung Österreich Stufe C); D3 (Einstufung Deutschland Mittelstufe); SJ (Österreichische Jugend-Literaturdatenbank)
Dauer 9:40
Zusatzinfo/Inhalt Überzeugende musikalische Darstellung aller Facetten dieser wunderschönen Region im Herzen Österreichs. Das ideale Wettbewerbswerk!

1. Burgen und Schlösser betitelt sich der erste Satz, der ungemein klangfarbig gehalten ist, auf die Vergangenheit, die sich in steinernen Monumentalbauten präsentiert, werden gleichsam Scheinwerfer gerichtet, die Typisches zu erfassen trachten. Auf jeden Fall will diese facettenreiche und klangfarbige Musik mit Vorstellungen von einem "finsteren Mittelalter" aufräumen.
2. Täler und Berge ist der Titel des zweiten Satzes. In breiten Bildern werden Landschaftspanoramen voll Schönheit und Ausdruckskraft entfaltet, melodiöse Themen lassen romantische Stimmung aufkommen und zeichnen sich oft durch liedhafte Einfachheit aus.
3. Wasser und Wälder ist Titel des Schlusssatzes, gleichsam ein ländlich beschwingtes Scherzo, geprägt von Lebensfreude und Optimismus. Man spürt sprudelnde Quellen, sich im Wind bewegende Baumwipfel und eine stimmungsvolle Hommage an den "steirischen Prinzen" Erzherzog Johann, musikalisch originell ausformuliert, darf nicht fehlen.

at=mit WE
de=Repertoireliste

(© Kliment)
Nr. Einzeltitel Dauer Tonbeispiel
1 Burgen und Schlösser 2:25
2 Täler und Berge 3:35
3 Wasser und Wälder 3:40
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Tonbeispiel
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Die Steiermark – eine musikalische Hommage: Historische und kulturelle Einordnung der „Steiermark Suite“ von Siegmund Andraschek

Die Steiermark, eines der neun Bundesländer Österreichs, ist eine Region von historischer und kultureller Bedeutung. Ihre Geschichte ist eng mit dem Aufstieg der Habsburger verbunden und reicht bis in die Römerzeit zurück, als das Gebiet zu den Provinzen Noricum und Pannonien zählte. Im Jahr 1192 wurde die Steiermark als erstes der heutigen österreichischen Bundesländer in Personalunion mit Österreich verbunden. Graz, die Landeshauptstadt, war zeitweise sogar Hauptstadt von Innerösterreich, einer Region, die bis an die Adria reichte. Diese historische Prägung formte nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle Identität der Steiermark, die bis heute als Land der Kontraste gilt: zwischen industrieller Tradition, insbesondere im Erzabbau, und einer tief verwurzelten ländlichen Kultur, die sich in Musik, Tracht und Brauchtum widerspiegelt.

Eine zentrale Figur in der Geschichte der Steiermark ist Erzherzog Johann, der im 19. Jahrhundert durch seine Förderung von Landwirtschaft, Bildung und Kultur bleibende Spuren hinterließ. Sein Wirken wird bis heute als Symbol für Fortschritt und Heimatverbundenheit verehrt und findet auch in der Musik der Region immer wieder Ausdruck.

Die steirische Musikkultur: Tradition und Blasmusik

Die Musikkultur der Steiermark ist geprägt von einer lebendigen Tradition, die sich vor allem in der Blasmusik und der Volksmusik manifestiert. Blechblasinstrumente wie Trompeten, Posaunen und Hörner spielen dabei eine zentrale Rolle. Die steirische Volksmusik zeichnet sich durch einfache, eingängige Harmonien aus, die überwiegend in Dur-Tonarten gehalten und oft zweistimmig angelegt sind. Wiederholungen und klare Melodieführungen sind typisch und spiegeln die Liedhaftigkeit und Bodenständigkeit der Region wider. Diese musikalische Tradition wird bis heute von Ensembles wie dem Schneiderwirt Trio gepflegt, das sich der Bewahrung und Weitergabe des steirischen Liedguts verschrieben hat.

Die Blasmusik, oft in Form von Blasorchestern oder kleineren Besetzungen, ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens. Sie begleitet Feste, Prozessionen und gesellschaftliche Anlässe und dient als musikalischer Ausdruck der regionalen Identität. Die Verbindung von traditionellen Klängen mit modernen Arrangements macht die steirische Musikkultur zu einem lebendigen Erbe, das sowohl lokale als auch überregionale Bedeutung besitzt.

Analyse der „Steiermark Suite“ von Siegmund Andraschek

Siegmund Andraschek, ein zeitgenössischer österreichischer Komponist, schuf mit der „Steiermark Suite“ für Blasorchester ein Werk, das die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der Steiermark musikalisch einfängt. Die dreisätzige Suite ist nicht nur eine Hommage an die Region, sondern auch an Erzherzog Johann, dessen Wirken im dritten Satz explizit gewürdigt wird. Die Suite hat eine Spieldauer von etwa 9¾ Minuten und gliedert sich in drei Sätze:

Der erste Satz, „Burgen und Schlösser – Allegro“, thematisiert die steinernen Monumentalbauten der Steiermark, die als stumme Zeugen einer bewegten Geschichte gelten. Musikalisch wird dies durch kraftvolle, rhythmisch prägnante Passagen umgesetzt, die an die Festungsarchitektur und die mittelalterliche Vergangenheit erinnern. Die Instrumentierung betont die Klarheit und Stärke der Blechbläser, was der monumentalen Thematik entspricht.

Der zweite Satz, „Täler und Berge – Andante“, widmet sich den malerischen Landschaften der Steiermark. Hier dominieren liedhafte, fließende Melodien, die die sanften Hügel und tiefen Täler musikalisch abbilden. Die Harmonien sind einfach, aber ausdrucksstark, und erinnern an die Volksmusiktradition der Region. Die ruhige, fast kontemplative Stimmung dieses Satzes lädt zum Verweilen ein und spiegelt die Naturverbundenheit der Steirer wider.

Der dritte Satz, „Wasser und Wälder – Allegro“, ist eine lebensfrohe Hommage an die Natur der Steiermark und an Erzherzog Johann. Sprudelnde Klänge symbolisieren Quellen und Bäche, während dynamische Rhythmen die Bewegung der Baumwipfel im Wind nachahmen. Der Satz gipfelt in einer stimmungsvollen Melodie, die den „steirischen Prinzen“ ehrt und die Verbundenheit der Region mit ihrer Geschichte und Natur feiert.

Andrascheks Komposition vereint traditionelle Elemente der steirischen Blasmusik mit sinfonischen Strukturen. Die Suite ist damit nicht nur ein musikalisches Porträt der Steiermark, sondern auch ein Beispiel für die moderne Interpretation regionaler Identität durch zeitgenössische Komponisten.

Fazit: Die „Steiermark Suite“ als musikalisches Symbol regionaler Identität

Die „Steiermark Suite“ von Siegmund Andraschek steht exemplarisch für die Verbindung von Geschichte, Kultur und Musik in der Steiermark. Durch die musikalische Umsetzung typisch steirischer Motive – von historischen Bauwerken über idyllische Landschaften bis hin zur Verehrung Erzherzog Johanns – gelingt es dem Werk, die Essenz der Region einzufangen. Die Suite ist damit nicht nur ein Beitrag zur Blasorchestermusik, sondern auch ein kulturelles Dokument, das die steirische Identität bewahrt und gleichzeitig in die Gegenwart überführt.

* In einer Zeit, in der regionale Traditionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, unterstreicht die „Steiermark Suite“ die Wichtigkeit der Musikkultur als Träger von Geschichte und Heimatgefühl. Sie zeigt, wie Musik Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen kann – und bleibt damit ein zeitloses Zeugnis steirischer Lebensart. *

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Blasmusik.blog: Komponist im Rampenlicht - 10 Werke von Siegmund Andraschek
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Prezi: Musiktradition in der Steiermark
Steirische Spezialitäten: Traditionelle Echte Volksmusik in der Steiermark

Tags:

Berge und Täler,

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