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Heinzelmännchen - klicken für größeres Bild
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Heinzelmännchen - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Heinzelmännchen
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Symphonische Bearbeitungen
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 2308
Erscheinungsjahr 2022
Verkaufspreis 96,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Hellmesberger, Josef 1855-1907
Arrangeur Totzauer, Michael
Schwierigkeitsgrad 3+
Dauer 4:20
Zusatzinfo/Inhalt Dieses Charakterstück erklang 2022 unter Daniel Barenboim erstmals beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker! Eine wirklich spannende Komposition!

Prt

PicFlt
Flt
Ob
Fag
EsClr
Clr 1,2,3
BClr
ASax 1,2
TSax
BSax

Flh 1,2
Trp 1,2,3
Tnh
Hrn in F 1,2,3,4
Trb 1,2,3
Brt
Tub 1,2

WltStm

Tmp
Glsp
Trng
Schlgz
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Videobeispiel
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Die Heinzelmännchen: Kulturhistorische Bedeutung und musikalische Rezeption

Die Heinzelmännchen sind freundliche, zwergenhafte Hausgeister, die im Volksglauben der Stadt Köln verankert sind. Sie gelten als hilfsbereite Wesen, die nachts heimlich die Arbeit der Menschen verrichten, während diese schlafen. Die erste schriftliche Erwähnung der Heinzelmännchen stammt aus dem Jahr 1826 und geht auf den Kölner Lehrer Ernst Weyden zurück. Diese Figur ist vergleichbar mit den schottischen „Brownies“ und verkörpert eine typische Erscheinung des europäischen Hausgeisterglaubens. Die Heinzelmännchen symbolisieren nicht nur die kulturelle Folklore Kölns, sondern auch die menschliche Sehnsucht nach Unterstützung und Entlastung im Alltag. Ihre Legende ist bis heute ein fester Bestandteil der regionalen Identität und wird in Literatur, Theater und Musik aufgegriffen.

Die Heinzelmännchen in der Musik

Die musikalische Rezeption der Heinzelmännchen zeigt, wie Märchenfiguren in die Kunst einfließen und dort neue Interpretationen erfahren. Besonders bekannt ist die Komposition „Heinzelmännchen“ von Josef Hellmesberger (1855–1907), einem österreichischen Komponisten und Dirigenten. Hellmesbergers Werk ist geprägt von einer lebendigen Instrumentierung, die vor allem die Holzbläser in den Vordergrund stellt. Die Komposition zeichnet sich durch anspruchsvolle Passagen für diese Instrumentengruppe aus und spiegelt damit die spielerische, fast tanzende Natur der Heinzelmännchen wider. Die musikalische Darstellung der kleinen Helfer erfolgt durch schnelle Läufe, punktierte Rhythmen und eine heitere Grundstimmung, die an die nächtlichen Aktivitäten der Hausgeister erinnert.

Analyse der Komposition und Bearbeitung für Blasorchester

Josef Hellmesbergers „Heinzelmännchen“ ist ein charakteristisches Beispiel für die programmatische Musik des 19. Jahrhunderts. Die Komposition nutzt die Klangfarben der Holzbläser, um die Bewegungen und den Charakter der Heinzelmännchen darzustellen. Die schnellen, virtuosen Passagen fordern die Musiker heraus und vermitteln gleichzeitig den Eindruck von flinken, unsichtbaren Helfern.

Eine besondere Rolle spielt die Bearbeitung des Stücks für Blasorchester durch Michael Totzauer. Totzauer, ein Autodidakt in Harmonielehre und aktiver Hornist in verschiedenen Musikschulen und Blasorchestern, hat das Werk für kleinere Blasensembles adaptiert. Seine Bearbeitung bewahrt den ursprünglichen Charakter der Komposition, passt die Instrumentierung jedoch den klanglichen Möglichkeiten eines Blasorchesters an. Dadurch wird das Stück auch für Laienorchester und Musikschulen zugänglich, ohne an musikalischer Qualität einzubüßen. Totzauers Version betont die klangliche Vielfalt des Blasorchesters und ermöglicht eine lebendige Interpretation der Heinzelmännchen-Legende.

Totzauers Bearbeitung ersetzt die Streicher durch zusätzliche Holz- und Blechbläser, um den Klangcharakter des Blasorchesters optimal zu nutzen. Die Holzbläser behalten ihre zentrale Rolle, werden jedoch durch Blechbläser und Schlagzeug ergänzt. Diese Anpassung ermöglicht eine klangliche Vielfalt, die dem Original nahekommt, jedoch die spezifischen Stärken eines Blasorchesters betont. Die grundlegende Struktur und die melodischen Linien der Originalkomposition bleiben erhalten. Totzauer passt jedoch die Harmonien und die Begleitstimmen an die klanglichen Möglichkeiten eines Blasorchesters an. Die schnellen Läufe und rhythmischen Figuren der Holzbläser werden beibehalten, um den Charakter der Heinzelmännchen authentisch darzustellen. Die Bearbeitung reduziert die technischen Herausforderungen für die Musiker leicht, um das Stück auch für weniger erfahrene Ensembles spielbar zu machen. Dennoch bleiben die anspruchsvollen Passagen für die Holzbläser erhalten, um den virtuosen Charakter des Originals zu bewahren.

Die Heinzelmännchen sind nicht nur eine beliebte Märchenfigur, sondern auch ein inspirierendes Motiv in der Musik. Josef Hellmesbergers Komposition und Michael Totzauers Bearbeitung zeigen, wie kulturelle Erzählungen durch musikalische Mittel neu interpretiert werden können. Beide Werke bieten Dirigenten, Musiklehrern und aktiven Musikern eine ansprechende Möglichkeit, die Legende der Heinzelmännchen klanglich erlebbar zu machen.

Sowohl die Originalkomposition von Josef Hellmesberger als auch die Blasorchester-Bearbeitung von Michael Totzauer bieten eine musikalische Interpretation der Heinzelmännchen-Legende, die den Charakter der kleinen Helfer auf je eigene Weise einfängt. Während Hellmesbergers Werk durch seine sinfonische Instrumentierung und virtuose Anforderungen besticht, ermöglicht Totzauers Bearbeitung eine breitere Rezeption des Stücks. Die vorliegende Bearbeitung eignet sich für Dirigenten, Musiklehrer und aktive Musiker, die die Legende der Heinzelmännchen klanglich erlebbar machen möchten.

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Wikipedia: Heinzelmännchen

Tags:

Geister und übernatürliche Kräfte; Märchen, Sagen, Geschichten;
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Format/Umfang EUR
Heinzelmännchen - hier klicken Heinzelmännchen (Blasorchester), Partitur und Stimmen 96,00
Heinzelmännchen - hier klicken Heinzelmännchen (Blasorchester), Partitur 24,00

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