Musikverlag Kliment
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Katholische Messe - klicken für größeres Bild
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Katholische Messe - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Katholische Messe
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Messe
Besetzung Ha (Blasorchester); CoroX ad lib
Besetzungsart/Infos (ab Quartett spielbar)
Verlags-Artikelnr. KL 16
Erscheinungsjahr 1937
Verkaufspreis 39,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Haydn, Michael
Arrangeur Kliment, Hans
Schwierigkeitsgrad 1
Zusatzinfo/Inhalt Die „Katholische Messe“ von Michael Haydn, mit ihrer herausragenden musikalischen Qualität und ihrem reichhaltigen liturgischen Kontext, erfährt durch die Bearbeitung von Hans Kliment eine wertvolle Neuinterpretation. Diese beiden Versionen – das Original und die bearbeitete Fassung – liefern Erkenntnisse über die Entwicklung der Kirchenmusik und laden dazu ein, die Kontinuität und Manipulationsfähigkeit von klassischer Musik zu reflektieren. In ihrer Essenz bleibt die Messe ein zentrales Element der katholischen Liturgie, das sowohl zur spirituellen Erbauung als auch zur musikalischen Auseinandersetzung anregt.

Geändert nach dem GOTTESLOB.

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Programmnotizen: Ergänzungstext

Die Katholische Messe von Michael Haydn und ihre Bearbeitung durch Hans Kliment

Die „Katholische Messe“ von Michael Haydn, einem der bedeutendsten Komponisten des späten 18. Jahrhunderts, steht als eindrucksvolles Beispiel für die Kirchenmusik dieser Zeit. Michael Haydn, der jüngere Bruder des berühmteren Joseph Haydn, wurde 1737 geboren und war ein bedeutender Komponist, dessen Einfluss und Stil der musikalischen Entwicklung der Wiener Klassik nicht zu unterschätzen sind. Die Messe wurde 1779 in der Pfarrkirche von Mariazell in Österreich uraufgeführt und spiegelt die liturgischen Praktiken sowie die musikalischen Trends des späten Barock und frühen Klassik wider.

Die Messe entstand zu einer Zeit, als die katholische Kirche eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben spielte und liturgische Musik einen zentralen Platz im Gottesdienst einnahm. Während des späten 18. Jahrhunderts erlebte die Kirchenmusik eine Welle der Transformation, bei der die strengen polyphonen Strukturen des Barock allmählich den klareren und melodischeren Stilen der Klassik wichen. Michael Haydn, der in Salzburg wirkte, war stark von den Traditionen der Kirchenmusik geprägt, und sein Werk zeigt sowohl eine tiefgreifende Kenntnis der liturgischen Anforderungen als auch eine gekonnte Handhabung musikalischer Formen.

Die Komposition von Michael Haydn ist bekannt für ihre anspruchsvoll gestalteten Chöre, die harmonischen und melodischen Klarheit bieten. Sie besteht aus den typischen Teilen der Messtexte: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei. Ein zentrales Merkmal ist die Verwendung von Gesangstimmen und instrumentaler Begleitung, die gemeinsam das Kollektiv des Gottesdienstes stärken und zur religiösen Erfahrung der Gläubigen beitragen.

Die Musik ist von einem deutlichen melodischen Charakter geprägt, der die Texte der Liturgie unterstützt. Die harmonischen Strukturen sind klar, oft in den diatonischen Skalen verankert und weisen einen ausgeprägten Sinn für Form und Struktur auf. Michael Haydn benutzt eine abwechslungsreiche Rhythmik und dynamische Kontraste, um die verschiedenen Teile der Messe lebhaft zu gestalten.

Hans Kliment und die Bearbeitung für Blasorchester

In der modernen Zeit hat Hans Kliment, ein Komponist und Arrangeur, der für seine Arbeiten mit Blasorchestern bekannt ist, die „Katholische Messe“ von Michael Haydn bearbeitet. Kliment wählte diese Version, um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und die Klangpalette des Blasorchesters zu nutzen, die sich von den traditionellen Ensembles des 18. Jahrhunderts unterscheidet.

Kliment's Adaption bewahrt die essenziellen musikalischen Strukturen von Haydns Messe, während sie gleichzeitig die instrumentale Besetzung des Blasorchesters frisch interpretiert. In seiner Bearbeitung schafft Kliment eine vertiefte Klangfülle, die die Expressivität der Gesangstexte und Melodien verstärkt. Die Verwendung von Blechbläsern verleiht der Musik einen festlichen Charakter, während die Holzbläser und Perkussionen die subtile Eleganz und die rhythmischen Nuancen betonen.

Die Vergleichsanalyse der Originalkomposition und Kliments Bearbeitung offenbart nicht nur stilistische Differenzen, sondern auch Unterschiede in der Textinterpretation und der klanglichen Gestaltung. Während Haydn’s Original stark auf die vokale Ausführung fokussiert ist und die menschliche Stimme im Vordergrund steht, nutzt Kliment die Möglichkeiten des Blasorchesters, um sowohl die Melodik als auch die harmonischen Hintergründe auf neue Weise zu beleuchten.

Die energetische Umsetzung in Kliment’s Version bringt einen modernen Zug in das zeitlose Werk Haydns, wobei die charakteristische Stimmung und der liturgische Zweck der Messe gewahrt bleiben. Kliment gelingt es, eine Brücke zwischen der historischen Komplexität von Haydns Original und den Bedürfnissen zeitgenössischer Aufführungen zu schlagen.

Quelle/Source: musicainfo.net (KI)

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