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Tiroler Holzhackerbuam - klicken für größeres Bild
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Tiroler Holzhackerbuam - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Tiroler Holzhackerbuam
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Strassenmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Besetzungsart/Infos MBF (Marschbuch-Format)
Format/Umfang DirStm (Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 700
Doppelnummer/Set Österreichischer Jägermarsch
Verkaufspreis 36,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Wagner, Joseph Franz
Arrangeur Weber, Hans
Schwierigkeitsgrad 2
Dauer 3:40
Zusatzinfo/Inhalt Der Marsch "Tiroler Holzhackerbuam" von Joseph Franz Wagner und seine Bearbeitung durch Hans Weber sind sowohl musikalisch als auch kulturell von Bedeutung. Während das Originalwerk durch seine Melodieführung und seinen rhythmischen Charakter besticht, erweitert Webers Bearbeitung das Klangspektrum und die Ausdrucksmöglichkeiten erheblich. Die Analyse der musikalischen Merkmale und der Bearbeitung zeigt, wie Tradition und Moderne in der Blasmusik harmonisch miteinander verbunden werden, und unterstreicht die Vitalität dieser musikalischen Form, die bis heute begeistert.
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Der Marsch "Tiroler Holzhackerbuam" und seine Bearbeitung für Blasorchester

Der Marsch "Tiroler Holzhackerbuam" ist ein ikonisches Werk des Komponisten Joseph Franz Wagner, das in den frühen 20. Jahrhunderts geschaffen wurde und bis heute einen festen Platz im Repertoire vieler Blasorchester einnimmt. Seine kraftvolle Melodieführung und rhythmische Struktur fangen den Geist und die Atmosphäre des alpenländischen Lebens ein, während die Bearbeitung durch Hans Weber für Blasorchester eine neue Dimension und Klangfarbe hinzufügt. In diesem Aufsatz sollen die musikalischen Merkmale des Originals sowie die Besonderheiten der Blasorchester-Bearbeitung untersucht werden.

Der Marsch "Tiroler Holzhackerbuam" ist geprägt von einem eingängigen Hauptthema, das mit einer prägnanten Melodieführung aufwartet. Die Melodie, die oft in der Klarinette oder Flöte zu hören ist, ist markant und leicht nachvollziehbar, was sie besonders beliebt in der Blasmusik macht. Rhythmisch ist das Werk lebhaft gestaltet; die häufigen Wechsel zwischen starken und schwachen Takten verleihen dem Stück eine pulsierende Energie, die ideal für Märsche ist.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die harmonische Einfachheit, die dem Werk eine zugängliche Qualität verleiht. Die Harmonien sind leicht verständlich und ermöglichen es den Interpreten, sich auf die gesanglichen Qualitäten der Melodie zu konzentrieren. Auch die Struktur des Stückes ist typisch für den Marsch, bestehend aus verschiedenen Abschnitten, die sich wiederholen und Variationen des Hauptthemas präsentieren.

Die Bearbeitung durch Hans Weber

Hans Weber, ein erfahrener Arrangeur, hat den Marsch "Tiroler Holzhackerbuam" für Blasorchester neu bearbeitet und dabei einige signifikante Änderungen und Erweiterungen vorgenommen. Diese Bearbeitung hebt sich besonders durch den erweiterten Instrumentationssatz ab, der den Klang des Marsches reicher und voller macht. Während die Originalkomposition oft auf eine kleinere Besetzung ausgelegt war, umfasst Webers Arrangement eine Vielzahl von Instrumentengruppen, einschließlich Holzbläser, Blechbläser und Schlagzeug.

Weber hat neue melodische Linien und harmonische Begleitungen hinzugefügt, die das ursprüngliche Material bereichern, ohne dessen Charakter zu verlieren. Dies führt zu einem dichter gewebten Klangbild, das die unterschiedlichen Instrumente harmonisch integriert. So etwa können Holzbläser und Blechbläser im Dialog stehen, was dem Stück eine dramaturgische Dynamik verleiht, die in der Originalversion nicht in gleichem Maße vorhanden war.

Ein weiteres bedeutendes Merkmal der Bearbeitung ist die Behandlung des Rhythmus. Weber hat die rhythmische Grundlage des Marsches oft verstärkt oder durch komplexere Rhythmen ergänzt, wodurch die Energie und der Drive noch ansteigend verstärkt werden. Zudem nehmen dynamische Kontraste einen größeren Raum ein, was zu spannungsgeladenen Übergängen zwischen den verschiedenen Abschnitten des Werkes führt.

Die Bearbeitung von Hans Weber für Blasorchester steigert das Gesamterlebnis des "Tiroler Holzhackerbuam" erheblich. Der voluminöse Klang des Blasorchesters ermöglicht eine tiefere emotionale Resonanz und lässt die folkloristischen Wurzeln des Originals umso lebendiger erscheinen. Die neuen harmonischen und melodischen Ergänzungen bieten den Musikern und Zuhörern die Möglichkeit, in die Musik einzutauchen und verschiedene klangliche Facetten zu entdecken. Darüber hinaus wird die Bearbeitung durch die Vielfalt der Instrumente und deren Ausdrucksmöglichkeiten sowohl für die Musiker als auch für das Publikum zu einem intensiveren Erlebnis. Das Zusammenspiel der verschiedenen Instrumentengruppen lässt an die Tradition der Blasmusik anknüpfen und transportiert gleichzeitig die Vitalität und den Charme Tirols auf moderne Weise.

Quelle/Source: musicainfo.net (KI)

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