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Requiem - klicken für größeres Bild
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Requiem - Notenbeispiel
Notenbeispiel
hier klicken - Fucik, Julius 1872-1916
Fucik, Julius 1872-1916
Titel Requiem
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Trauermusik
Besetzung Ha (Blasorchester)
Verlags-Artikelnr. KL 1225
Erscheinungsjahr 1987
Verkaufspreis 129,50 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Fucik, Julius
Arrangeur Scherzer, Eduard
Werkeverzeichnis Op.283
Schwierigkeitsgrad 2+
Dauer 23:00
Zusatzinfo/Inhalt Neue Ausgabe anlässlich des 100. Todesjahres von Julius Fucik 2016 mit Partitur!

Requiem
Dies irae
Sanctus
Benedictus
Agnus Dei
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Dieses Meisterwerk von Fucik ist eines der ersten für Blasorchester komponierten seiner Gattung. Bis heute ist es das wohl berühmteste, rein instrumentale, Requiem der Musikgeschichte. Fucik komponierte dieses wunderbare Werk von 12.-14. September 1898 für Klavier. Nachträglich wurde die Klavierstimme vom Meister persönlich auf eine Direktionsstimme für österreichische Militärmusik umgearbeitet. Aus welchem Grund der noch junge Komponist diese schwermütige Musik nierderschrieb, ist nicht überliefert. Ein möglicher Grund könnte die Ermordung Kaiserin Elisabeths am 10. September 1898 in Genf gewesen sein.

Die missa pro defunctis (Messe für Verstorbene) hat ihren Namen von den Anfangsworten des Introitus: Requiem aeternam dona eis Domine - Herr, gib' ihnen die ewige Ruhe. Fucik hat von den insgesamt 8 Teilen, die die katholische Liturgie vorsieht, lediglich 5 vertont:
I. Adagio religioso
II. Dies irae - Andante
III. Sanctus - Adagio religioso
IV. Benedictus - Moto misterioso
V. Agnus Dei - Andante quasi maestoso

Die hier vorliegende Bearbeitung hält sich bei Tempoangaben, Dynamik und Phrasierung sehr genau an Fuciks Original. Der Bearbeiter hat die Instrumentierung mit der Einbeziehung von Oboen, Fagotten und Saxophonen allerdings an das zeitgemäße, symphonische Blasorchester angepasst.

Mit der nun vorliegenden Neuausgabe liegen die Paukenstimme und das explizit vom Komponisten geforderte Tam-Tam wieder im Original vor. Große Trommel und Becken wurden - wie bei Fucik - weggelassen. Gerade durch die Pauke und den bewussten Einsatz des Tam-Tams kommt der Charakter einer Totenmesse richtig zum Ausdruck.

{en}

It certainly must not be emphasized in any special way that Julius Fucik (1872-1916) also is of particular importance in the field of sacred music when compared to his colleagues during his assignments as military bandmaster to various regiments. This also holds true when considering the genre funeral music alone. In addition to other relevant works, Fucik composed two requiems for band of which Requiem aeternam dona eis domine, Op. 283, is the more important one of the two. It is easily evident - thus identical to other symphonic works by Fucik - that here is an independent creation of musical value, the spiritual home of which, however, is the realm of Czech national music of Smetana, Dvorak, etc. Another aspect of importance - not only today - is that of symphonic wind music. While adhering to the traditional pattern, the Requiem Op. 283 reveals remarkable traits of a creative symphonic musical language. Regrettably its further development came to an abrupt end on account of the course of historic events at the beginning of the 20th century and Fucik's untimely death in 1916.
Format/Umfang EUR
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