Musikverlag Kliment
Porzellangasse 14-16 / Stiege 3 / Tür 1/I, 1090 Wien, Österreich, Tel. +43 681 102 344 03, Pierer-Kl
Startseite | Suche | Warenkorb | Mein Konto | Anmelden English|Español|Français|Italiano|Nederlands
 Katalog
Stichwortsuche:
Noten
CDs
Bücher
Musikverlag Donautal
Edition Franz Moser
Int. Notendatenbank
 Infos
Komponisten
Wertungsstücke
Abkürzungen
Über uns
Kontakt/AGB
Notenblätter/PartiturenNotenblätter/Partituren
Niko-Polka - klicken für größeres Bild
klicken für größeres Bild
Niko-Polka - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Niko-Polka
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertpolka
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 1787
Erscheinungsjahr 1859; 2000
Verkaufspreis 65,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Strauss, Johann Sohn
Arrangeur Suppan, Armin
Werkeverzeichnis Op.228
Schwierigkeitsgrad 4
Selbstwahlliste-Grad A4 (Einstufung Österreich Stufe D); PWM-at (Literaturliste Polka, Walzer, Marsch)
Dauer 3:00
Zusatzinfo/Inhalt Die wohl amüsanteste Polka im russischen Stil, die Johann Strauss während seiner Tätigkeit in Pawlowsk bei St. Petersburg komponierte, entstand im Sommer 1859 und erhielt den Titel Niko-Polka.

(© Kliment Musikverlag)
Notenbeispiel Notenbeispiel hier klicken
Tonbeispiel
Videobeispiel Kennen Sie ein Video, das diesen Artikel gut demonstriert? Bitte nennen Sie uns den Link oder schicken Sie uns das Video per E-Mail (office@kliment.at) oder Post. Danke.
Externer Link externer Link https://youtu.be/fihuGPpMuR4
Lieferbar ja ja
Programmnotizen: Ergänzungstext

Die „Niko-Polka“ op. 228 von Johann Strauss Sohn: Entstehungsgeschichte, musikalischer Charakter und die Bearbeitung von Armin Suppan für Blasorchester

Die „Niko-Polka“ op. 228 zählt zu den bekanntesten und amüsantesten Polkas im russischen Stil, die Johann Strauss Sohn während seines Aufenthalts in Pawlowsk bei St. Petersburg im Sommer 1859 komponierte. Die Uraufführung des Werkes fand am 14. Juli 1859 in Pawlowsk statt, einem beliebten Kurort der russischen Aristokratie, wo Strauss regelmäßig als Dirigent und Komponist tätig war. Die Polka besticht durch ihren lebendigen, rhythmisch mitreißenden Charakter und verbindet den typischen Wiener Walzer- und Polkastil mit russischen Einflüssen. Mit einer Spieldauer von etwa vier Minuten ist sie ein kurzes, aber wirkungsvolles Stück, das durch Frische und Unbeschwertheit überzeugt.

Die Entstehungsgeschichte der „Niko-Polka“ ist eng mit Strauss‘ Tätigkeit in Russland verbunden. Der Titel könnte eine Anspielung auf den russischen Vornamen Nikolai sein, was die Verbindung zu Russland unterstreicht. Das Werk ist ursprünglich für ein sinfonisches Orchester konzipiert, wobei die Blasinstrumente eine zentrale Rolle spielen – ein Merkmal, das später für Bearbeitungen für Blasorchester von Bedeutung wurde.

Besonderheiten der Polka

Musikalisch zeichnet sich die „Niko-Polka“ durch mehrere Besonderheiten aus. Der typische Polka-Rhythmus im 2/4-Takt wird durch synkopierte Melodien und punktierte Rhythmen bereichert, was dem Stück seinen mitreißenden Charakter verleiht. Strauss setzt die Blasinstrumente effektvoll ein, insbesondere die Holzbläser, die mit virtuosen Läufen und Akzenten glänzen. Die strukturelle Klarheit der Polka folgt einer eingängigen Form, die für Tanzmusik typisch ist und eine sofortige Wiedererkennbarkeit ermöglicht. Die Verbindung von Wiener Tanzmusik mit russischen Einflüssen macht das Werk zu einem Beispiel für den kulturellen Austausch im 19. Jahrhundert.

Die Bearbeitung von Armin Suppan für Blasorchester

Die Bearbeitung der „Niko-Polka“ für Blasorchester durch Armin Suppan ist von besonderer Bedeutung für die Blasmusikszene. Suppan, ein renommierter österreichischer Dirigent, Komponist und Arrangeur, hat sich intensiv mit der Adaption klassischer Werke für Blasorchester beschäftigt. Seine Bearbeitungen zeichnen sich durch kulturelle und pädagogische Relevanz aus, da sie traditionelle Orchesterwerke für Blasensembles zugänglich machen und gleichzeitig die klanglichen Möglichkeiten des Blasorchesters optimal nutzen.

Die Bearbeitung von Suppan überträgt die originale Orchestrierung Strauss‘ in eine für Blasorchester typische Besetzung. Dabei bewahrt er die charakteristischen Melodien und Rhythmen, passt jedoch die Klangfarben an die Besonderheiten von Holz- und Blechbläsern an. Die spieltechnische Optimierung berücksichtigt die Möglichkeiten und Grenzen von Blasorchestern, ohne die musikalische Substanz zu verändern. Dies macht das Werk auch für Laienorchester spielbar, ohne an künstlerischem Wert zu verlieren.

Ein weiterer Vorzug der Bearbeitung liegt in ihrem pädagogischen Wert. Suppans Adaptionen sind oft in Lehrplänen und Repertoires von Blasorchestern zu finden, da sie sowohl musikalisch anspruchsvoll als auch zugänglich sind. Die „Niko-Polka“ eignet sich besonders für Konzerte und Festivals, bei denen ein lebendiger, unterhaltsamer Charakter gewünscht ist. Darüber hinaus stärkt die Bearbeitung die Verbindung zwischen klassischer Orchesterliteratur und Blasmusik, was die kulturelle Vielfalt und den Austausch zwischen verschiedenen Musiktraditionen fördert.

Die „Niko-Polka“ op. 228 von Johann Strauss Sohn ist ein Werk von historischer und musikalischer Bedeutung. Ihre Entstehungsgeschichte in Pawlowsk, der lebendige musikalische Charakter und die gelungene Bearbeitung durch Armin Suppan für Blasorchester machen sie zu einem festen Bestandteil des Repertoires sowohl sinfonischer Orchester als auch von Blasensembles. Suppans Bearbeitung unterstreicht die kulturelle und pädagogische Bedeutung der Blasmusik und ermöglicht es, Strauss‘ Werk einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Wikipedia: Niko-Polka
Korrektur im Text oder Fehler im Datensatz melden.
Format/Umfang EUR
Niko-Polka - hier klicken Niko-Polka (Blasorchester), Partitur und Stimmen 65,00
Niko-Polka - hier klicken Niko-Polka (Blasorchester), Partitur
Tritsch Tratsch - hier klicken Tritsch Tratsch, Audio-CD

Warenkorb Um diesen Artikel zu bestellen bitte einloggen (hier klicken).


Um die Tonbeispiele anzuhören, benötigen Sie einen MP3-Spieler, den Sie kostenlos herunterladen können, z.B.:

Empfehlungen:
Requiem von Julius Fucik, arr. Eduard Scherzer - hier klicken

Max und Moritz - Das neue Kindermusical, Buch und CD - hier klicken
Created by MusicaInfo.net